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TV - Filmtips für heute
28. Apr 2015

00:40 Uhr arte: Amadeus Regie: Miloš Forman
Text?USA, 1984 - Producer: Saul Zaentz - Executive Producer: Bertil Ohlsson - Michael Hausman - Director: Miloš Forman - Scenario: Peter Shaffer - Story: Peter Shaffer play - Director of Photography: Miroslav Ondricek - Composer: Wolfgang Amadeus Mozart - Editor: Nena Danevic - Michael Chandler - Production Design: Patrizia von Brandenstein Oscar - Art Director: Karel Cerny Oscar - Cast: Vincent Schiavelli - F. Murray Abraham Antonio Salieri - Charles Kay Graf Orsini-Rosenberg - Jeffrey Jones Kaiser Joseph II - Tom Hulce Mozart - Christine Ebersole Katarina Cavalieri - Roy Dotrice Leopold Mozart - Simon Callow Emanuel Schickaneder - Elizabeth Berridge Constanze Mozart - Dana Vávrová -
Synopsis in German: Wien, in einer Novembernacht des Jahres 1823. Vergebens versucht ein alter Mann, der einst berühmte Komponist Antonio Salieri (F. Murray Abraham), sich das Leben zu nehmen. Im Krankenhaus beichtet er einem Kaplan, dass er der Mörder des berühmten Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart (Tom Hulce) sei. In Rückblenden erzählt der Film nun, wie Salieri den sagenhaften Aufstieg des jungen Mozart damals um 1780 miterlebte: Trotz seiner flegelhaften Art erlangt das "Wunderkind" sehr schnell die Gunst Kaiser Josephs II. (Jeffrey Jones), der ihn sogar seiner Nichte als Musiklehrer vorschlägt - was von Salieri vereitelt wird. Als Mozarts Ehefrau Constanze (Elizabeth Berridge) bei Salieri vorspricht und ihm die Kompositionen ihres Gatten zeigt, erkennt Salieri voller Entsetzen das ganze Ausmaß seiner Genialität. Mozarts göttliches Talent führt ihm seine eigene Mittelmäßigkeit vor Augen - eine Erkenntnis, die der nach Anerkennung hungernde Hofkomponist kaum erträgt. Voller Neid auf Mozarts Erfolg und voller Abscheu vor dessen Respektlosigkeiten gegenüber sämtlichen Autoritäten, setzt er alles daran, seinen Rivalen auszubooten - ohne Erfolg. Von dem quirligen Exzentriker und Frauenheld Amadeus gedemütigt und verspottet, steigert sich Salieris Frustration schließlich zu blankem Hass. Er versucht, seinen Rivalen beim König und der Kirche in Misskredit zu bringen - und wünscht am Ende sogar Mozarts Tod herbei... (BR Presse)
Reviews in German: Das fulminante Theaterspiel von Peter Shaffer von Oscar-Preisträger Milos Formal genial verfilmt, ein Film nicht nur für Musikfans. (lhg) «Peter Shaffer spürt in seinem Stück/Drehbuch dem Wesen des Genies nach und erzählt Mozarts Biografie aus der Sicht seines weniger begabten Widersachers Salieri. Forman entfaltet daraus einen rauschhaften Bilderbogen der höfischen Welt am Ende des 18. Jahrhunderts und zeigt das unorthodoxe Leben des Hofkomponisten in scharfem Kontrast zu seinem himmlischen Talent. Hulce und Abraham waren auch beim Oscar-Rennen Konkurrenten: Diesmal gewann Abraham (einen von insgesamt acht Goldjungen). Unvergessen: Der sterbende Mozart diktiert dem fassungslosen Salieri die Noten des "Requiem" in die Feder. » (Cinema, 2000)
Remarks and general Information in German: Hintergrundinformationen: Es geht in "Amadeus" nicht um die objektive Lebensgeschichte von Wolfgang Amadeus Mozart. Milos Formans Film nach Peter Shaffers Bühnenstück ist vielmehr, so der Autor, "eine Fantasia über Themen aus Mozarts Leben. In meiner Geschichte über Mozart und seinen Erzrivalen, den Hofkomponisten Antonio Salieri, habe ich der besonderen Aura des Menschen Mozart durchaus keine Gewalt angetan und schon gar nicht der des Komponisten. Mehr als alles andere, mehr auch als das Bühnenstück feiert der Film Mozarts Musik." "Amadeus" gewann 1985 acht Oscars: als Bester Film, für die Regie, Hauptdarsteller F. Murray Abraham, Peter Shaffers Drehbuch nach seinem eigenen Stück, für Ausstattung, Kostüme, Make-Up und Ton. Nominiert waren auch Titelheld Tom Hulce, der Kameramann Miroslav Ondr?cek und die Cutter Nena Danevic und Michael Chandler. Zu den zahlreichen Auszeichnungen gehören auch der "César" für Milos Forman und vier "Golden Globes" - ein Triumph für den Regisseur und sein Team, ein Fest für die Zuschauer. Selten waren sich Kritik und Publikum so einig wie bei Milos Formans Meisterwerk "Amadeus", der dem gebürtigen Tschechen den zweiten Oscar nach "Einer flog über das Kuckucksnest" einbrachte (beide Filme wurden auch mit dem Oscar als die besten ihres Jahrgangs ausgezeichnet). Die Musik wurde von der Academy of St. Martin in the Fields unter ihrem Gründer und Leiter Sir Neville Marriner eingespielt. Für die musikalische Zusammenstellung sorgte John Strauss, der neben der Musik von W. A. Mozart auch Arbeiten von Johann Sebastian Bach, Giovanni Battista Pergolesi und Antonio Salieri verwendete. (BR Presse)


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TV - Filmtips für morgen
29.04.2015

01.40 Uhr arte: Les orgueilleux Regie: Yves Allégret
Text?France, 1953 - Producer: Raymond Borderie - Director: Yves Allégret - Scenario: Pierre Bost - Yves Allégret - Jean Aurenche - Story: Jean-Paul Sartre - Director of Photography: Alex Phillips - Composer: Paul Misraki - Art Director: Auguste Capelier - Cast: Lucrecia Muñoz - Beatriz Ramos - Guillermo Segura - Chel López - Josefina Escobedo - Salvador Terroba - Jaime Fernández chauffeur de camion - Arturo Soto Rangell prêtre - Carlos López Moctezuma Le docteur - Victor Manuel Mendoza Don Rodrigo - Michèle Cordoue Anna - André Toffel Tom - Gérard Philipe Georges - Michèle Morgan Nellie - Luis Buñuel trafiquant -
Synopsis in German: Nellie gelangt mit ihrem kranken Mann in ein kleines mexikanisches Dorf. Auf der Suche nach einem Arzt begegnet sie Georges, einem obdachlosen Alkoholiker. Noch bevor der Arzt eintrifft, stirbt Nellies Mann an einer Meningitis. Als die Krankheitsfälle epidemieartige Ausmasse annehmen, verweigert man der jungen Witwe aus sanitären Gründen, die Leiche ihres Mannes in die Heimat zu überführen. Kurz darauf steht das ganze Dorf unter Quarantäne, selbst die Pflegerinnen erkranken. Jetzt kann nur noch einer Hilfe leisten: Georges, der früher selbst Arzt war und nach dem Tod seiner Frau die Lust an seinem Beruf und am Leben verloren hat. Doch die Aufmerksamkeit Nellies, die berührt von Georges Geschichte ist, holt den Mann ins Leben zurück. Beflügelt von Nellies Zuneigung und der existenziellen Herausforderung überwindet George Trauer und Schuldgefühle, gibt das Trinken auf und schreitet zur Tat.... (Arte Presse)
Remarks and general Information in German: «In Anlehnung an das von Jean-Paul Sartre verfasste, unveröffentlicht gebliebene Drehbuch "Typhus" realisiert Regisseur Yves Allégret 1953 den Spielfilm "Aufenthalt vor Vera Cruz". Darin porträtiert er eine Gesellschaft, in der Lebensfreude und Elend, Hoffnung und Schmerz, Leidenschaft und Schuldgefühle eng beieinander liegen: Die junge Witwe Nellie entwickelt trotz des Schmerzes über den Verlust ihres unerwartet verstorbenen Ehemannes Gefühle für den widersprüchlichen Georges. Dieser, nach jahrelanger Trauer und Selbstbestrafung völlig abgestumpft, findet durch Nellies Liebe einen neuen Zugang zum Leben. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit in "Ein hübscher kleiner Strand" (1948) besetzt Allégret in "Aufenthalt vor Vera Cruz" die Hauptrollen erneut mit Gérard Philipe und Michèle Morgan. Gérard Philipe feiert seine ersten Erfolge auf der Bühne, bevor er 1947 mit "Stürmische Jugend" von Claude Autant-Lara als Filmschauspieler auf sich aufmerksam macht.
Michèle Morgan, die 1939 mit Marcel Carnés Film "Hafen im Nebel" zum Star wird, füllt die Figur der Nellie, die zwischen Trauer, Leidenschaft und Schuldgefühl hin- und hergerissen ist, mit grosser Sensibilität aus.
Für Regisseur Yves Allégret markiert das Kriegsende einen Wendepunkt seiner Arbeit: 1945 beginnt die Zusammenarbeit mit Simone Signoret und deren Ehemann, Drehbuchautor Jacques Sigurd. Unter dem Einfluss der beiden entwickelt Allégret einen scharfen gesellschaftskritischen Ton. Produktionen wie "Die Schenke zum Vollmond" (1947), die für den Goldenen Löwen nominiert wird, "Ein hübscher kleiner Strand" (1948) und "Eine Frau im Sattel" (1949) gelten als repräsentative Werke des französischen Film Noir.Ihren prägnantesten - und zugleich erfolgreichsten - Ausdruck findet Allégrets pessimistische Gesellschaftskritik in "Der Staudamm" (1955), wofür er auf dem Karlovy Vary International Film Festival in der Kategorie Beste Regie ausgezeichnet wird.» (Arte Presse)


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13:45 Uhr arte: To have and have not Regie: Howard Hawks
Text?USA, 1944 - Director: Howard Hawks - Scenario: Jules Furthman - William Faulkner - Story: Ernest Hemingway To Have and Have Not - Director of Photography: Sid Hickox - Composer: Franz Waxman - Leo F. Forbstein - Editor: Christian Nyby - Costume Design: Milo Anderson - Cast: Dan Seymour Renard - Walter Sande Johnson - Dolores Moran Helen de Bursac - Walter Molnar Paul de Bursac - Sheldon Leonard Lt. Coyo - Lauren Bacall Marie - Humphrey Bogart Harry - Walter Brennan Eddie - Hoagy Carmichael Cricket - Marcel Dalio Gerard -
Synopsis in German: Harry Morgan fährt reiche Feriengäste zum Fischen hinaus auf die See. Eines Tages lernt er Marie kennen, die auf der Insel gestrandet ist und davon träumt, nach Amerika zurückzukehren. Um ihr die Heimreise finanzieren zu können, nimmt Harry den Auftrag an, einem französischen Freiheitskämpfer und dessen Frau zur Flucht zu verhelfen. Im Zweiten Weltkrieg kontrollieren Vertreter des Vichy-Regimes die französische Antilleninsel Martinique und verfolgen Anhänger General de Gaulles. Ausländer werden misstrauisch überwacht; so auch der Amerikaner Harry Morgan (Humphrey Bogart), der seinen Kabinenkreuzer an reiche Touristen zum Fischfang vermietet. Als ihn der Hotelier Gérard (Marcel Dalio), Anführer der Widerstandsbewegung auf der Insel, für eine illegale Fahrt gewinnen will, lehnt Morgan zunächst ab, er will strikt neutral bleiben. Außerdem interessiert er sich momentan mehr für die junge Amerikanerin Marie (Lauren Bacall), die auf Martinique gestrandet ist. Erst als Morgan mit den brutalen Methoden von Polizeichef Renard (Dan Seymour) konfrontiert wird, nimmt er widerstrebend den Auftrag an, den Widerstandskämpfer Paul de Bursac (Walter Molnar) und dessen Frau Helen (Dolores Moran) von einer Nachbarinsel nach Martinique zu holen. Bei dem waghalsigen Unternehmen kommt es zu einer Schießerei mit einem Patrouillenboot, bei der de Bursac verwundet wird. Als Morgan später zusammen mit Marie und seinem trinkfreudigen Kumpel Eddie (Walter Brennan) Martinique verlassen will, weil ihm der Boden dort zu heiß wird, hält die Polizei Eddie als Geisel fest. Ohne ihn will Morgan sich aber auf keinen Fall absetzen... (ARD Presse)
Reviews in German: "Edelkintopp" , AZ München "Anhänger des Vichy-Regimes und gaullistische Widerständler bekämpfen sich auf der Insel Martinique. Der Amerikaner Harry gerät zwischen die Fronten, nicht zuletzt wegen seiner Liebe zu Marie..." (Gong 17.3.1991) "Casablanca hatte soeben die Kinokassen gefüllt, als man sich anschickte, Ernest Hemingways neuestes Buch 'To Have and Have Not' mit Humphrey Bogart zu verfilmen. Erfolg verführt zur Nachahmung, und so erinnert die Szenerie of eher an "Rick's Café" als an die Insel Martinique des Jahres 1944: Auch hier weht ein Vichy-treuer Wind, und auch hier spielt Bogey den distanzierten Amerikaner, der sich für Politik und, so scheint es, die Menschen im allgemeinen nicht interessiert." (tele # 33/93)
Remarks and general Information in German: In diesem Film standen Humphrey Bogart und seine spätere Ehefrau Lauren Bacall erstmals gemeinsam vor der Kamera. "In "Haben und Nichthaben" hatte Humphrey Bogart erstmals die von Howard Hawks entdeckte Debütantin Lauren Bacall als Partnerin; wie im Film verliebten sich die beiden ineinander und heirateten nach Kriegsende. Die Drehbuchautoren William Faulkner und Jules Furthman machten von Hemingways Romanvorlage nur wenig Gebrauch; deutliche Parallelen gibt es dagegen zu dem vorausgegangenen erfolgreichen "Casablanca"." (ARD Presse)


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23:25 Uhr Bayerisches Fernsehen: The Trial Regie: Orson Welles
Text?France, Italy, Germany, 1962 - Producer: Alexander Salkind - Michel Salkind - Director: Orson Welles - Scenario: Orson Welles - Antoine Tudal - Story: Franz Kafka - Director of Photography: Edmond Richard - Composer: Jean Ledrut - Cast: Jean-Claude Remoleux - Raoul Delfosse - Wolfgang Reichmann - Thomas Holtzmann - Mayora Shore - Max Buchsbaum - Karl Studer - William Chapell - Katina Paxinou - Paola Mori /xx/ - Arnoldo Foà - Jess Hahn - Billy Kearns - Maurice Teynac - Max Haufler - Fernand Ledoux - Elsa Martinelli Hilde - Jeanne Moreau Frl. Bürstner - Anthony Perkins Josef K. - Madeleine Robinson - Romy Schneider Leni - Akim Tamiroff - Orson Welles Rechtsanwalt - Michel Lonsdale - Suzanne Flon Pittle - Madeleine Robinson -
Synopsis in German: Der unbescholtene Angestellte Josef K. wird eines Nachts plötzlich in seinem Zimmer von zwei Polizeibeamten geweckt. Ein Inspektor erklärt ihm, er sei angeklagt und solle von nun an auf seinen Prozess warten. Grund und Inhalt der Anklage werden ihm nicht genannt. Herr K. ist verstört - und wartet. Es kommt der Tag der Verhandlung. Josef K. versucht, sich zu verteidigen, jedoch vergeblich. Sein Prozess schleppt sich dahin. Erneut will er den Richter aufsuchen, aber der ist verschwunden. Hinter der Tür, die zu seinem Büro führte, befindet sich eine Wohnung. Josef K. sucht nach Mitteln und Wegen, um sich aus seiner Lage zu befreien. Als weder ein Rechtsanwalt noch Bekannte mit vermeintlich einflussreichen "Beziehungen" einen Ausweg aus der seltsamen Situation weisen, beschließt Josef K. verzweifelt, endgültig auf fremde Hilfe zu verzichten und auf seine Unschuld zu vertrauen. Doch dann wird er abgeholt und hingerichtet. (3Sat Presse)
Remarks and general Information in German: "Hintergrundinformationen: Nach dem gleichnamigen Roman von Franz Kafka "Der Prozeß" verdichtet die Vorlage Franz Kafkas durch virtuos verfremdete Schauplätze zu düster-expressionistischen Bildern. Orson Welles umstellt Josef K. mit einer gespenstisch verwirrenden Umwelt, lässt dessen Leben von fantastischen Bedrohungen überwuchern und zeigt die unaufhaltsame Auflösung eines Menschen. Mit Anthony Perkins, der als Norman Bates in Alfred Hitchcocks "Psycho" (1960) Kultstatus erlangte, hat Welles einen Darsteller für Josef K. gefunden, der die hektische Angst und Verzweiflung eines von unsichtbaren Mächten Gehetzten unmittelbar deutlich macht. Auch die weiblichen Rollen sind mit Romy Schneider und Jeanne Moreau hochkarätig besetzt. Welles' Interpretation des Kafka-Romans ist ein suggestiv-fesselndes filmisches Meisterwerk." (3 Sat Presse)


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